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Rating
Beim Rating für Unternehmen geht es um die Einschätzung der Zahlungsfähigkeit eines zukünftigen Kreditnehmers. Die Zinsen für ein Darlehen werden daher auch nach dem Rating des jeweiligen Unternehmens berechnet. Schuldner mit höherem Rating erhalten in der Regel bessere Konditionen.
Das Ratingverfahren bedient sich quantitativer und qualitativer Faktoren.
Quantitative Faktoren
Bewertung der wirtschaftlichen Verhältnisse (unter anderem Finanzlage, Ertragslage, Bilanzentwicklung, Anfälligkeit für Währungsrisiken) des Objekts anhand von Bilanzkennziffern wie Gewinn, Eigenkapitalquote und Liquidität.
Qualitative Faktoren
Darunter fallen Merkmale wie Managementqualität, (Unternehmens-) Strategie, Organisations- und Prozessorganisation, Mitarbeiterpotential, Aufbau des Controllings und Risikomanagement.
Hinzu kommt ein weiterer Faktor - der Erfahrungsfaktor. Dieser bezieht sich auf die Bankprotokolle der gesamten Unternehmensgeschichte. Dabei wird geprüft, wie vereinbarte Verträge eingehalten wurden, ob Zins- und Abschlagszahlungen termingerecht bedient wurden, und Ähnliches.
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