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Investitionsplanung

Bei der Investitionsrechnung werden die Kosten für die zukünftige Leistungserstellung ermittelt. Die Kapazität muss so dimensioniert sein, dass der erforderliche Mindestumsatz gewährleistet ist.

Wird die Kapazität des Unternehmens und somit die Investitionen zu knapp bemessen, ist dieses nicht mehr gegeben. Andersherum sollte die Kapazität auch nicht zu hoch sein, da hierdurch zu hohe Kosten entstehen würden.
Dabei sollten die einzelnen Abschnitte der Unternehmensentwicklung im Hinblick auf die Investitionen getrennt voneinander betrachtet werden.

Gründungsinvestitionen

  • Wie viel Kapital wird für die erste Phase der Firmengründung benötigt (Material, Fahrzeuge, Maschinen, Gebäude, Lager, Anmeldungen und Genehmigungen)?

Ersatzinvestitionen

  • Wie viel muss investiert werden, um den Betrieb am Laufen zu halten?

Erweiterungsinvestitionen

  • Wie kann die Leistungsfähigkeit gesteigert werden (neue Maschinen, Modernisierung etc.) und was kostet dieses Vorhaben?

Rationalisierungsinvestition

  • Wie können Kosten gespart werden?
  • Wie kann ökonomischer produziert werden?

Natürlich ist im Weiteren auch an die private finanzielle Absicherung zu denken, sprich die monatlichen Ausgaben für den Lebensunterhalt. Hierfür muss ein kalkulatorischer Unternehmerlohn gebildet werden. Auch unvorhergesehene Ereignisse sollten an dieser Stelle nicht außer Acht gelassen werden.

Es stellt sich nun die Frage, wie viel zu Beginn der Gründung aus eigener Hand beziehungsweise von Fremdkapitalgebern finanziert werden muss. Um dieses folgerichtig zu entscheiden, bedarf es der Ermittlung der Liquidität.

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