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Liquiditätsplanung
Die Liquidität bezeichnet man auch als Zahlungsfähigkeit eines Unternehmens innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Sie ist ein äußerst wichtiger Punkt in der gesamten Finanzplanung, da sie über Bestehen oder Fall eines Unternehmens entscheiden kann.
Daher ist die Liquiditätsrechnung ein unerlässliches Werkzeug eines jeden Geschäftsführers, um das langfristige Bestehen seines Unternehmens zu sichern. Grundlagen zur Berechnung sind eine sorgfältige Kostenplanung sowie genaue Informationen über Ein- und Auszahlungen der Firma. Anhand dieser kann dann die Liquidität des Unternehmens festgestellt werden.
Wie sichert man die Liquidität?
Um die Liquidität des Unternehmens dauerhaft zu sichern, gibt es verschiedene Möglichkeiten. In der Anfangsphase kann sie beispielsweise durch einen langfristigen Kredit abgesichert werden. Dieser lässt sich unter anderem zu günstigen Konditionen bei der KfW-Bank beziehen.
Auch der Kontokorrentkredit eignet sich zur zusätzlichen Absicherung, da zuvor eine bestimmte Kreditlinie festgelegt wurde, die aber nur bei Inanspruchnahme verzinst wird. Deshalb ist diese Kreditform besonders gut zur Überbrückung von kurzfristigen Liquiditätsengpässen.
Zudem sollten Anschaffungen - wie beispielsweise Maschinen, Gebäude etc. - die Liquidität nicht beeinflussen, da diese ständig vorhanden sein muss um evtl. Engpässe zu überwinden.
Ein weiteres Risiko stellen Forderungen dar, die nicht rechtzeitig, oder gar nicht gezahlt werden. Diese Problematik kann ein junges Unternehmen schnell den Kopf kosten.
Es ist daher äußerst ratsam, sich die zukünftigen Kunden genau anzuschauen und Informationen über deren Zahlungsmoral zu verschaffen, was beispielsweise bei der Creditreform oder Inkassounternehmen möglich ist. Zusätzlich ist es immer sinnvoll, dem Lieferanten Skonto zu gewähren, welcher einen Zahlungsanreiz innerhalb einer bestimmten Zeitspanne darstellt.
Sollte es trotz aller Vorkehrungen zu einer Liquiditätskrise kommen, bleibt in den allermeisten Fällen nur der Weg zur Hausbank.
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