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Die Geschichte des MBA
Die Geschichte des MBA beginnt beim »Master of Commercial Science«, dem ersten Master-Abschluss überhaupt. Dieser wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts in den USA vom Dartmouth College in New Hampshire angeboten.
Aus Angst vor wirtschaftlicher Unterlegenheit gegenüber anderen Ländern - insbesondere Deutschland - fassten die USA den Entschluss, eine neue Management-Elite zu bilden, die effektiv und praxisorientiert ausgebildet werden sollte.
Allerdings musste der Master noch um seine Anerkennung kämpfen; er führte zu dieser Zeit lediglich ein Schattendasein neben dem Bachelor. Das zweite College, welches den Sprung zum Master-Abschluss wagte, war die Harvard University.
In den kommenden Jahren stieg die Nachfrage nach dem Studiengang stetig, richtig ernst genommen wurde er aber erst um 1950. Dies liegt in diversen Änderungen am Konzept begründet. Für die MBA-Teilnehmer wurden verbindliche Pflichtkurse eingeführt wie Buchführung, Finanzierung und Marketing. Weiterhin verschob sich der Schwerpunkt des Programms weg von rein technischen Fertigkeiten hin zu Soft Skills und den Fokus auf den Faktor Mensch mit seinen Fähigkeiten. Dadurch gewannen die Orientierung an optimalen Produktionsbedingungen, richtigem Einsatz von personellen Ressourcen sowie Motivation wesentlich an Bedeutung. Es wurde erkannt, dass dadurch die Arbeitsleistung wesentlich gesteigert wurde.
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