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Lehrmethoden
Die Lehrmethoden von MBA-Studiengängen sind nicht mit denen von deutschen Universitäten zu vergleichen. Das begründet sich darin, dass der MBA ursprünglich aus den USA stammt, wo die Lehre insgesamt stärker praxisorientiert ist.
Dies trifft auch auf den MBA zu, wo in einem komprimierten Zeitrahmen meist fachfremden Studierenden grundlegende betriebswirtschaftliche Kenntnisse und anwendbare Managementfähigkeiten vermittelt werden sollen.
Auch die europäischen MBA-Studiengänge orientieren sich - trotz eigener Inhalte und Struktur - an diesem Konzept. Zudem sind die europäischen Programme durchschnittlich kürzer, so dass die wissenschaftlichen Grundlagen noch deutlich komprimierter vermittelt werden müssen. Somit steht der Praxisbezug bei der Lehre im Vordergrund.
Das MBA-Studium soll die Fähigkeiten vermitteln, die man zur Unternehmensführung braucht. Zwar setzt sich das Curriculum grundsätzlich auch aus Vorlesungen, Seminaren und Übungen zusammen, allerdings findet eine viel engere Kooperation mit Unternehmen statt.
Unter anderem werden häufig Vorträge von Managern aus verschiedenen Wirtschaftszweigen angeboten. Ebenso finden Projekte in Zusammenarbeit mit den Firmen sowie Exkursionen statt, abhängig von der fachlichen Spezialisierung des Instituts sowie von seinen Kontakten.
Genauso wichtig wie der Praxisbezug ist die interaktive Ausrichtung des Lehrplans. Ein MBA-Studiengang soll Soft Skills vermitteln, die im heutigen Berufsleben so wichtig sind. Die angehenden Manager lernen, wie man im Team arbeitet, Mitarbeiter motiviert und zum Erfolg führt.
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