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Firmen- und Konsortialprogramme
Firmen- und Konsortialprogramme sind Sonderformen der MBA-Studiengänge. Sie können von einzelnen Betrieben oder Unternehmensverbunden offeriert werden, entweder firmenintern oder offen angelegt.
Ein Firmenprogramm ist ein Studiengang, der auf einen bestimmten Betrieb zugeschnitten wird. Ein Konsortialprogramm kommt dagegen über die Verbindung mehrerer Unternehmen aus teilweise verschiedenen Branchen zustande, die - zusammen mit einem Institut - ein speziell ausgerichtetes Angebot entwerfen. Hierbei sind die Firmen an der Konzeption beteiligt, außerdem stellen sie Mitarbeiter zur Teilnahme frei, finanzieren das Angebot und offerieren Projektarbeiten im Betrieb.
Der Vorteil dieser Studiengänge liegt darin, dass es eine unmittelbare Verknüpfung der Lerninhalte mit den Unternehmensplänen gibt. Zudem kann dadurch das erlernte Wissen direkt angewendet werden.
Nachteilig dagegen ist, dass zumindest die Firmenprogramme nur aus Kollegen bestehen. Daher können die Teilnehmer nicht von Erfahrungen der Kommilitonen aus anderen Betrieben profitieren. Konsortialprogramme bieten hier zumindest die Chance, unterschiedliche Unternehmensstrukturen kennen zu lernen.
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