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Wie promoviere ich richtig?
Um auf seine akademische Ausbildung das »I-Tüpfelchen« zu setzen, kann fast jeder promovieren, der sein Hochschulstudium abgeschlossen hat.
Dieser Satz liest sich zunächst recht leicht und ein »Dr.« vor dem Namen stehen zu sehen, ist auch keine unangenehme Vorstellung. Jedoch bedeutet der Weg zum Ziel in diesem Fall ein hohes Maß an Planung, Anstrengung und Fleiß.
Allgemeine Voraussetzungen
Um überhaupt eine Promotion beginnen zu können, besteht die erste Grundvoraussetzung in einem abgeschlossenen Studium. Dieses kann auf einer Hoch- oder Fachhochschule absolviert worden sein, in Einzelfällen zählt auch die Ausbildung auf einer Berufsakademie. Sollte diese Voraussetzung erfüllt sein, ist es ratsam, sich die Promotionsordnung der jeweiligen Bildungsstätte anzuschauen. Da es starke Unterschiede der einzelnen Formalien gibt, ist hier keine allgemeingültige Regel zu nennen.
buchtipp
Erfolgreich promovieren
Stock, Schneider, Peper
Springer-Verlag
1. Auflage (2006)
ISBN: 978-3540296713
Grundsätzlich wird von den meisten Hochschulen beziehungsweise Bildungsstätten gefordert, dass die zukünftigen Doktoranden eine überdurchschnittliche Leistung innerhalb des Studiums erbracht haben, jedoch gibt es auch hier Unterschiede. Nicht immer sind ausschließlich gute Noten ausschlaggebend.
Meistens besteht die Hauptschwierigkeit darin, einen so genannten Doktorvater zu finden, der die Promotion betreut. Jener kann durch seine persönliche Einschätzung Noten aus dem Studium relativieren und mit einer Empfehlung dafür sorgen, dass diese nicht mehr ausschlaggebend sind, um eine Doktorandenstelle zu erhalten.
Die Formalitäten bezüglich der Betreuung sind ebenfalls unterschiedlich. Teilweise muss sie schriftlich festgehalten werden, manchmal genügt eine mündliche Absprache. Deshalb gilt es auch hier, die Promotionsordnung ausgiebig zu sichten, um nicht im Nachhinein in Schwierigkeiten zu geraten.
An dieser Stelle sei gesagt, dass Promotionsordnungen in vielen Punkten unterschiedlich interpretiert und ausgelegt werden können, wodurch einzelne Aspekte in Absprache mit den Verantwortlichen anders ausgelegt werden können als es im ersten Augenblick den Anschein hat. Deshalb unser Tipp, sprechen Sie die Verantwortlichen an und schildern Sie Ihnen Ihre Situation; meist kommen Sie in gewissen Punkten zu einer Lösung, die zunächst nicht mit der Promotionsordnung in Übereinstimmung zu stehen scheint.
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