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Arbeitsproben

Hin und wieder werden Sie als Bewerber dazu aufgefordert, zu Ihrem Vorstellungsgespräch eine Arbeitsprobe mitzubringen. Kurz gesagt, der Gesprächspartner möchte Ihre Fähigkeiten anhand eines Beispiels sichten. Dieses Verfahren wird oft bei Kreativjobs angewandt, wo bestimmte Arbeiten direkt vorgestellt werden können.

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Bewerbung für Hochschulabgänger

Bewerbung für Hochschulabgänger

Fuchs, Westerwelle

Goldmann Verlag
1. Auflage (2005)

ISBN: 978-3442166893

Wenn Sie also Arbeitsproben beifügen, sollten Sie nach Möglichkeit auch im Anschreiben gezielt darauf verweisen. Falls keine gefordert werden, empfiehlt es sich, trotzdem eine Auswahl Ihrer besten Arbeiten zum Vorstellungsgespräch mitzubringen. So können Sie im Falle einer Anfrage direkt Zusatzpunkte sammeln.

Allerdings können anhand der Arbeitsproben auch Ihre Angaben in der Bewerbung und somit Ihre tatsächlichen Fähigkeiten überprüft werden. Seien Sie also vorsichtig mit dem Anfügen von Arbeitsproben, wenn Ihre beruflichen Fähigkeiten nur mäßig ausfallen.

Achten Sie darauf, dass die beigefügten Dokumente Ihre Fähigkeiten lediglich beispielhaft verdeutlichen. Ganze Abschlussarbeiten machen - auf Grund der kurzen Sichtung durch den Personaler - daher wenig Sinn.
Die Auswahl sollte also sorgfältig getroffen werden und gezielt die Absicht der Bewerbung unterstreichen.

Format und Positionierung

Falls Sie Ihrer Bewerbung eine Zusatzmappe mit Arbeitsproben beilegen, sollte diese ebenfalls einheitlich gestaltet sein. Das Format sollte dabei DIN-A4 nicht überschreiten. Andernfalls würde die eigentliche Bewerbungsmappe in den Hintergrund rücken.

In der Regel werden die Arbeitsproben als Letztes in die Mappe eingefügt oder - bei größerem Umfang - gesondert der Bewerbung beigelegt.

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