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Gehaltsverhandlungen
Ein wichtiges und ebenso schwieriges Thema sind die Gehaltverhandlungen mit dem potentiellen Arbeitgeber. Vielen Bewerbern fällt es schwer, zu diesem Punkt ehrlich Stellung zu nehmen.
Häufig wird befürchtet, dass die Chancen auf den Arbeitsplatz durch überhöhte Gehaltsvorstellungen zerstört werden. Auf der anderen Seite haben die meisten allerdings auch konkrete Vorstellungen und ein gewisses finanzielles Ziel, welches mit dem Job erfüllt werden soll.
Obwohl es keine allgemein gültigen Verhaltensregeln zu diesem Thema gibt, kann man sich dennoch an ein paar Grundsätzen orientieren.
- Auf konkrete Fragen können Sie einen Gehaltsrahmen angeben, der etwas über Ihrer eigenen Vorstellung beziehungsweise Ihrem momentanen Verdienst liegt. In der Regel sind dies circa 20 Prozent. Die Forderung sollte also immer in einem realistischen Rahmen liegen.
- Fragen Sie den Gesprächspartner nach dem Haustarif für Ihre Berufsgruppe. Dies zeigt in gewissem Maße Loyalität zu Ihren direkten Kollegen. Andererseits ist dabei aber auch nicht unbedingt zu erwarten, dass die Gehaltsverhandlung übertariflich endet.
- Versuchen Sie gelassen zu wirken. Es sollte nicht der Eindruck erweckt werden, dass Ihnen Geld das Wichtigste an Ihrer Arbeitsstelle ist.
- Verkaufen Sie sich nicht unter Wert.
- Falls Ihre Vorstellung und die Ihres potentiellen Arbeitgebers zu weit auseinander liegen, sollten Sie sich höflich verabschieden. Es macht keinen Sinn eine Stelle unzufrieden anzutreten.
- Zusätzlich sollten Sie auch andere Themen ansprechen, wie beispielsweise Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Zusatzversicherungen und Reisekostenvergütungen.
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