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Work-Life-Balance

Dem Thema Work-Life-Balance wird derzeit in Deutschland noch keine größere Bedeutung zugemessen. Experten sagen dieser Führungsstrategie zwar eine enorme Auswirkung nach und die Bezeichnung an sich wird momentan als Trendbegriff gebraucht, dennoch sind die meisten Betriebe noch nicht soweit, das Prinzip in die Unternehmensstrategie einzubinden. Dies ist anders in Amerika, wo das Prinzip akzeptiert ist und dadurch nachweisbare wirtschaftliche Erfolge erzielt werden.

Was ist allerdings genau unter dem Thema Work-Life-Balance zusammenzufassen? Ist es »nur« - wie die Wortbedeutung vermuten lässt - die Balance zwischen Arbeitszeit und Privatleben oder ist der Begriff wesentlich vielfältiger?

Der VW-Konzern ist einer der wenigen deutschen Betriebe, der dieses Konzept in die Unternehmensstrukturen übernommen hat. Er bietet seinen Mitarbeiter eine 30-Stunden Woche an, damit Sie ausreichend Zeit für Freizeitbeschäftigungen und Familie haben, um letztlich frisch motiviert am Arbeitsplatz Leistung zu bringen. Darüber hinaus besteht dort für die Mitarbeiter die Möglichkeit, eine Auszeit vom Unternehmen gestattet zu bekommen. Diese kann bis zu acht Jahre andauern und beispielsweise für ein Studium genutzt werden.

Der VW-Konzern ist allerdings nur ein Beispiel der Unternehmen, die erkannt haben, dass Work-Life-Balance zu einer höheren Motivation und erheblich weniger Fehlzeiten des Personals führt.

Diese Aussage trifft das Prinzip der Work-Life-Balance, denn nur wer sein Leben im Gleichgewicht führt und auf die Dauer zufrieden ist, ist in der Lage, stetig Leistung zu bringen und anhaltend hundertprozentig bei der Sache zu sein.

Konzept der Work-Life-Balance

Das Leben wird nach dem Konzept der Work-Life-Balance in vier Bereiche aufgeteilt, die es im Gleichgewicht zu halten gilt. Zu diesen gehören »Arbeit und Leistung«, »Körper und Gesundheit«, »Familie und Kontakte« sowie »Sinn und Kultur«.

Im Vordergrund steht dabei natürlich der Ausgleich zwischen Job und Freizeit beziehungsweise Familie, allerdings ist der kulturelle Ausgleich nicht weniger wichtig zu bewerten.

Fraglich bleibt derzeit, inwieweit sich diese Haltung in den Köpfen der Chefetagen verfestigt und umgesetzt wird, denn ohne die Zustimmung der Vorgesetzten ist ein Ausgleich von der Arbeitsbelastung nur unter Opferung von Urlaubstagen möglich.

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