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Wer ist Johst?
Blogautor, Redakteur und Student.
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Neue Wege gehen, nachdenken, umdrehen und aufschreiben.
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An Menschen, am Leben, am Internet und an der Zukunft.
Wovon träumt er?
Einen Schalter zu finden, der die Welt anhält.
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Großrechner mit viel Gefühl
schrieb Johst am 11.02.2008 um 14:46 Uhr im Ressort Trends.
Es macht nur zwei Prozent des Körpers aus und doch ist es das Element, was den Mensch erst zum Funktionieren bringt. Optisch ist es sicher nicht das Schönste, was der Körper zu bieten hat, doch was es kann, stellt alle anderen Funktionen des Homo Sapiens in den Schatten - das menschliche Gehirn.
Nicht nur, dass es uns am Leben hält und die wichtigen Grundfunktionen unseres Körpers steuert und reguliert, unser Gehirn ist unser ganz selbstverständlicher Computer im Körper. Quasi der ganz eigene PDA, der zwar keine Emails empfangen kann, dafür aber eine unglaublich große Leistungsfähigkeit besitzt. Selbst Herr Gates würde es in seiner Garage nicht fertig bekommen, einen auch nur annähernd so leistungsfähigen Computer aus Platinen und Kabeln zu entwickeln.
Ob im Alltag, in der Uni oder im Berufsleben, ohne unseren »Großrechner« geht gar nichts.
Fraglich bleibt nur, ob wir die Potentiale auch ausnutzen. Wer kennt es nicht, man steht vor Aufgaben die es zu bewältigen gilt. Seien es komplizierte Fragestellungen, große Informationsmengen, die man auswendig lernen muss, oder einfach nur der knifflige Name des Geschäftspartners, der einfach nicht parat seien will.
Dieser Text wird Dir nicht das Allheilmittel sein, mehr aus Deinem Kopf herauszuholen. Er wird auch nicht die Methoden aufzählen, wie man sich Dinge schneller merken kann. Das hat den einfachen Grund, dass jedes Gehirn anders funktioniert. Jeder lernt unterschiedlich und ein allgemein gültiges Grundrezept gibt es nicht.
Eines ist jedoch sicher und das soll hier zum Ausdruck kommen. Wir unterschätzen unsere geistige Leistungsfähigkeit deutlich und die Mittel, die uns auf unserem Weg zur Verfügung stehen, sind von bedeutendem Potenzial. Mit diesem Wissen sollten wir an die nächste schwierige Aufgabe herantreten und uns mal wieder richtig fordern. Wir werden sehen, unsere Hardware wird uns nicht enttäuschen, wenn wir unsere ganz persönliche Software mit dem Namen »Engagement« verwenden.
Nutzerkommentare zu diesem Artikel
Kommentieren | Kommentare 1 bis 4 von 4
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Berni
kommentierte am 14. Februar um 8:19 Uhr:
»Melde dich mal wenn du jemanden gefunden hast, der dir deinen "Großrechner" abkauft:-)«
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Karri
kommentierte am 13. Februar um 12:39 Uhr:
»Wow wenn mein Gehrin soviel kann wie eine halbe Millionen Intel Chips, dann ist es ja auch Unsummen an Dollars wert:-)
Gar nicht schlech, da bin ich scheinbar reich und wußte noch ncihts davon.« -
Alex
kommentierte am 11. Februar um 17:38 Uhr:
»Was die Rechenleistung des Gehirns angeheht ist die Fachwelt sich uneinig. Schätzungen der Experten befinden sich zwischen 100 und 10.000 TFLOPS,
das entspräche etwa fünftausend bis einer halbe Millionen von Intels neusten Quad-Core Prozessoren. Naja, zugegeben, der Vergleich hinkt etwas :)Spezielle Supercomputer können derweil etwa 450 TFLOPS erreichen. Der zweitschnellste Rechner dieser Art steht übrigens in Jülich. Diese benötigen jedoch 50m² aufwärts und verbrauchen Unmengen an Energie.
Unser Hirn wiegt nur 1500 Gramm und ist somit leichter als die meisten Notebooks. Und mit nur drei saftigen Mahlzeiten und ein paar Tassen Kaffee läuft es auch mehr als 24h zuverlässig.Also ich wollte mein Hirn noch nicht gegen irgendeinen Großrechner eintauschen :)«
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Grave
kommentierte am 11. Februar um 15:24 Uhr:
»Interessantes Thema, ich würde ja mal gerne wissen ob man die Leistung des Gehirns in Arbeitsspeicher ausdrücken kann? Also wenn mein PC 2 GB Arbeitsspeicher hat, wieviel muss dann ein Gehirn haben?? Hat jemand ne Antwort?«
